Im Werk Frauenfeld bewährt sich die eingeführte Übergangslösung: Mit einer Leistung von rund 200 Tonnen pro Stunde verläuft die Verarbeitung stabil. Bei gleichbleibender Rübenqualität kann die wöchentlich verarbeitete Menge weiter erhöht werden.
Herausfordernd gestaltete sich die Situation im Werk Aarberg. Dort lag das Verarbeitungsvolumen unter dem der Vorwoche, unter anderem aufgrund qualitätsbedingter Einschränkungen bei überwinterten Zuckerrüben. Um die Verarbeitung dennoch möglichst effizient aufrechtzuerhalten, werden verschiedene Massnahmen eingesetzt, darunter das gezielte Mischen von Rübenchargen, der Einsatz von Enzymen sowie vorgelagerte Laboranalysen des Glukosegehalts. Rüben mit zu hohem Glukosegehalt werden vorübergehend zurückgestellt. Diese Vorgehensweise hat sich bereits in anderen europäischen Werken in vergleichbaren Situationen bewährt.