Mai 2026

Investitionen in Schweizer Landtechnik werden vorsichtiger geplant

Die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Maschinen bleibt in der Schweiz Anfang 2026 zwar stabil, zeigt aber erste Bremsspuren. Vor allem teurere Kredite führen dazu, dass Betriebe und Lohnunternehmen ihre Budgets strenger kalkulieren.

Aktuelle Marktzahlen des Schweizerischen Landmaschinen-Verbandes sowie Einschätzungen aus Fachmedien wie der «Schweizer Landtechnik» und der «UFA-Revue» deuten auf eine leichte Abkühlung auf dem Maschinenmarkt hin. Eine wesentliche Ursache für diese Investitionsbremse ist das gestiegene Zinsniveau.

Seit die Schweizerische Nationalbank (SNB) ab 2022 ihre Leitzinsen zur Inflationsbekämpfung deutlich angehoben hat, haben sich die Finanzierungskosten spürbar erhöht. Kredite für kapitalintensive Technik wie Traktoren oder grossformatige Erntemaschinen sind dadurch deutlich teurer geworden.

Trotz dieser Entwicklung ist kein Markteinbruch in Sicht, und die generelle Auftragslage bleibt solide. In der Praxis führt die Situation jedoch dazu, dass in Lohnunternehmen und landwirtschaftlichen Betrieben genauer gerechnet wird: Zwingende Ersatzanschaffungen werden klar priorisiert, während reine Kapazitätserweiterungen vorerst zurückgestellt werden.

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