Die Schweizer Kartoffelbranche blickt auf ein ertragreiches Jahr 2025 zurück. Während die Versorgungslage dank guter Witterung ausgezeichnet ist, stehen die Logistikketten und das Preisniveau unter Druck.
Das Jahr 2025 bot den Produzentinnen und Produzenten mehrheitlich gute Anbaubedingungen. Nach einem idealen Start im Frühling und einer entspannten Situation durch Niederschläge im Juli konnten überdurchschnittliche Erträge erzielt werden. Krankheiten traten im Vergleich zum Vorjahr deutlich seltener auf.
Die hohen Erntemengen und die gleichzeitige Reife vieler Felder führten zu Engpässen in der Logistik. Insbesondere der Mangel an Paloxen für Transport und Lagerung forderte die gesamte Wertschöpfungskette heraus. Zudem zeigt sich, dass die stationären Annahmeanlagen bei Handel und Verarbeitern teilweise Mühe haben, mit der hohen Leistungsfähigkeit der modernen Erntetechnik Schritt zu halten. Durch pragmatische Zusammenarbeit der Beteiligten konnte die Situation im Saisonverlauf jedoch entschärft werden.
Das hohe Angebot wirkte sich spürbar auf die Preise aus:
Trotz der guten Ernte bleiben die hohen Anbaukosten und die Risiken für die Betriebe eine Herausforderung. Preiserhöhungen für die Produzenten sind für das kommende Jahr derzeit nicht vorgesehen.
Text Quelle: lid.ch
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